Unklare Annahmen in der AVOR, verlorene Informationen an Übergabepunkten, zu späte Entscheidungen im Nachtragsmanagement — die Bauindustrie optimiert Symptome, statt Ursachen zu beheben. Das kostet jedes Jahr Marge, Nerven und gute Leute.
Andere Branchen haben ihre Produktivität seit den 1950er-Jahren verzehnfacht. Die Bauindustrie steht still. Das liegt nicht an fehlender Technologie — sondern daran, dass die Organisation nicht mithält.
Designänderungen verursachen 56 % der Kostenüberschreitungen. Unklare Leistungsabgrenzungen und verlorene Informationen an Übergabepunkten — die wahren Kostentreiber sitzen nicht auf der Baustelle, sondern davor.
Wissen im Kopf einzelner Personen, Steuerung über persönliche Erfahrung, Verwundbarkeit bei Ausfall. Die Bauindustrie hat kein Technologieproblem — sie hat ein Organisationsproblem.
„Die Bauindustrie optimiert Einzelprojekte, aber nicht sich selbst. Ohne organisationales Lernen bleibt jede Verbesserung projektgebunden.“
— Ivo Veith
Feuerwehrleute planen nicht den Brand — sie trainieren Entscheidungskompetenz unter extremem Druck. Kein statischer Plan, sondern lebendige Routinen für Ungewissheit. Die Bauindustrie kennt dieses Prinzip — aber wendet es selten systematisch an. Genau dort setzt mein Ansatz an.
Die meisten Fehler auf der Baustelle entstehen vor der Baustelle. Wer in der Arbeitsvorbereitung klar denkt und klar übergibt, verhindert Nacharbeit — bevor der erste Bagger rollt.
→ Mehr erfahrenAn Schnittstellen geht Wissen verloren. Effektive Bauabläufe sichern den Übergabeprozess — zwischen Planung und Ausführung, zwischen Gewerken, zwischen Schichten.
→ Mehr erfahrenDas nächste Projekt profitiert vom letzten — wenn die Erkenntnisse systematisch gesichert werden. Ohne Projektnachbearbeitung bleibt Erfahrung personengebunden und geht beim nächsten Abgang verloren.
→ Mehr erfahren4 Fragen — 2 Minuten — ein erhellender Befund
Was passiert in Ihrem Unternehmen, wenn ein erfahrener Polier oder Vorarbeiter das Unternehmen verlässt?
Wie oft weicht die Ausführung auf der Baustelle von der AVOR-Planung ab?
Wie früh erkennen Sie auf einem laufenden Projekt, dass Nachträge entstehen werden?
Was passiert nach Projektabschluss mit den Erkenntnissen aus dem Projekt?
Ihr Befund
...
Keine Strategiefolien, die im Schrank verschwinden. Jede Leistung hat ein klares Ziel, einen definierten Rahmen — und ein Ergebnis, das im nächsten Projekt spürbar ist.
Ich habe nicht über die Bauindustrie geschrieben — ich habe in ihr gearbeitet. Als Vorarbeiter, als Bauleiter, als Führungskraft. Was ich heute berate, habe ich selbst erlebt: Wissensverlust bei Personalwechsel, Nachträge, die niemand kommen sah, AVOR-Pläne, die auf der Baustelle keiner mehr kannte.
Dieses Wissen ist in mein Buch „Schnittstelle Mensch“ eingeflossen — und in jeden Auftrag, den ich seither angenommen habe.
Publikation
Schnittstelle Mensch — Navigieren im Zeitalter der künstlichen Intelligenz
Ivo Veith · 2024
Zugehörigkeit
Mitglied bei swissfuture — Schweizerische Vereinigung für Zukunftsforschung
Branchenerfahrung
23 Jahre operative Erfahrung in der Bauindustrie — vom Polier bis zur Unternehmensführung
Wenn Systeme so komplex werden, dass niemand mehr versteht, warum sie Entscheidungen treffen — und dennoch alle so tun als ob. Eine Analyse der gefährlichsten Selbsttäuschung unserer Zeit.
Sie ist ein System. Und Systeme kann man bauen.
Warum Organisationen im Autopilot die größten Risiken eingehen.
Langfristige Roadmaps sind keine Strategie — sie sind Selbstbetäubung. In einer Welt exponentiellen Wandels braucht es kein festeres Korsett, sondern höhere Reaktionsfähigkeit. Was das konkret bedeutet.
Was uns künstliche Intelligenz über menschliche Entscheidungsschwachstellen verrät.
Warum klassische Führungslogik an verteilten Teams scheitert — und was sie ersetzen muss.
Ein Zukunftsarchitekt liefert den Entwurf. Für die Umsetzung arbeitet Ivo Veith mit einem Netzwerk spezialisierter Partner zusammen — die Visionen in messbare operative Exzellenz verwandeln. Mehrere Partner verfügen über direkte Erfahrung in der Bauindustrie und ergänzen den Ansatz mit technischer Tiefe.
Verwandelt heterogene Datenströme in Wettbewerbsvorteile — durch intelligente KI-Agenten und prädiktive Analytik. Automatisiert und skaliert organisationale Wertschöpfung.
axomia.eu →Basler Partner für robuste, skalierbare Software-Infrastruktur. Entwickelt missionskritische digitale Architekturen, die tragen — auch unter Last.
digiflow.ch →Macht komplexe Strategien sichtbar — durch interaktive Workshops, die abstrakte Ziele in greifbare Workflows und Performance-Dashboards übersetzen.
wimz.ch →
Zukunftsarchitekt • Autor • Gründer von Veith it!
Ivo Veith ist Zukunftsarchitekt, Autor und Gründer von Veith it! Er berät Bauunternehmen und Führungskräfte dort, wo 80 % der Kostenprobleme entstehen: in der Vorbereitung, an Schnittstellen, im organisationalen Lernen — nicht auf der Baustelle, sondern davor.
Sein Weg dorthin war kein akademischer. Aufgewachsen im zweisprachigen Südtirol, Handwerksmeister mit einundzwanzig, Unternehmer über zwei Jahrzehnte, danach vierzehn Jahre in der strategischen Führung eines Schweizer Baukonzerns. Veith hat die Bauindustrie von innen erlebt — als Polier, als Bauleiter, als Führungskraft. Was er heute bespricht, hat er selbst durchgelebt. Genau diese Erfahrung gibt ihm den Blick, den externe Berater ohne Branchenbiographie nicht haben.
Ivo Veith begleitet persönlich. Jedes Gespräch, jede Begleitung, jede Publikation trägt seine Handschrift — und seine direkte Erreichbarkeit. Das ist das Gegenmodell zur Unternehmensberatung vom Fliessbandmuster.
Die Standortbestimmung ist kein Verkaufsgespräch. Es sind 45 Minuten echte Analyse Ihrer Situation — mit jemandem, der die Bauindustrie von innen kennt.
Sprechen Sie mich direkt an — per Formular, oder über die Kontaktdaten nach dem Formular.
Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich bei Ihnen.