Der Weckruf

80 % der Kostenprobleme auf der Baustelle entstehen vor der Baustelle.

Unklare Annahmen in der AVOR, verlorene Informationen an Übergabepunkten, zu späte Entscheidungen im Nachtragsmanagement — die Bauindustrie optimiert Symptome, statt Ursachen zu beheben. Das kostet jedes Jahr Marge, Nerven und gute Leute.

01 Ausgangslage

Die Produktivitätslücke
der Bauindustrie

Andere Branchen haben ihre Produktivität seit den 1950er-Jahren verzehnfacht. Die Bauindustrie steht still. Das liegt nicht an fehlender Technologie — sondern daran, dass die Organisation nicht mithält.

Kostentreiber I — Upstream-Problem

Fehler in der Vorbereitung

Designänderungen verursachen 56 % der Kostenüberschreitungen. Unklare Leistungsabgrenzungen und verlorene Informationen an Übergabepunkten — die wahren Kostentreiber sitzen nicht auf der Baustelle, sondern davor.

Kostentreiber II — Organisations-Problem

Personenabhängigkeit statt Systemfähigkeit

Wissen im Kopf einzelner Personen, Steuerung über persönliche Erfahrung, Verwundbarkeit bei Ausfall. Die Bauindustrie hat kein Technologieproblem — sie hat ein Organisationsproblem.

Nacharbeit als Systemsignal
■ Wertschöpfende Bauleistung (70%) Nacharbeit (30%) ■
Lagebild in Zahlen
0%
aller Bauprojekte weltweit überschreiten das Budget
0%
der Bauleistung ist Nacharbeit — Arbeit, die wiederholt werden muss
<0%
des Umsatzes investieren Bauunternehmen in IT — ein Drittel anderer Branchen
0%
prognostizierter Fachkräftemangel bei Polieren und Vorarbeitern bis 2040
Was bedeutet das?
Kernthese

„Die Bauindustrie optimiert Einzelprojekte, aber nicht sich selbst. Ohne organisationales Lernen bleibt jede Verbesserung projektgebunden.“

— Ivo Veith

02 Ansatz

Das Feuerwehr-
Prinzip

Feuerwehrleute planen nicht den Brand — sie trainieren Entscheidungskompetenz unter extremem Druck. Kein statischer Plan, sondern lebendige Routinen für Ungewissheit. Die Bauindustrie kennt dieses Prinzip — aber wendet es selten systematisch an. Genau dort setzt mein Ansatz an.

01 / Vorbereitung

AVOR-Qualität

Die meisten Fehler auf der Baustelle entstehen vor der Baustelle. Wer in der Arbeitsvorbereitung klar denkt und klar übergibt, verhindert Nacharbeit — bevor der erste Bagger rollt.

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02 / Übergaben

Schnittstellen-Qualität

An Schnittstellen geht Wissen verloren. Effektive Bauabläufe sichern den Übergabeprozess — zwischen Planung und Ausführung, zwischen Gewerken, zwischen Schichten.

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03 / Lernen

Projektnachbearbeitung

Das nächste Projekt profitiert vom letzten — wenn die Erkenntnisse systematisch gesichert werden. Ohne Projektnachbearbeitung bleibt Erfahrung personengebunden und geht beim nächsten Abgang verloren.

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Selbst-Check

Wo verliert Ihr Unternehmen Wert?

4 Fragen — 2 Minuten — ein erhellender Befund

Was passiert in Ihrem Unternehmen, wenn ein erfahrener Polier oder Vorarbeiter das Unternehmen verlässt?

Frage 1 von 4

Wie oft weicht die Ausführung auf der Baustelle von der AVOR-Planung ab?

Frage 2 von 4

Wie früh erkennen Sie auf einem laufenden Projekt, dass Nachträge entstehen werden?

Frage 3 von 4

Was passiert nach Projektabschluss mit den Erkenntnissen aus dem Projekt?

Frage 4 von 4
03 Leistungen

Konkrete Eingriffe

Keine Strategiefolien, die im Schrank verschwinden. Jede Leistung hat ein klares Ziel, einen definierten Rahmen — und ein Ergebnis, das im nächsten Projekt spürbar ist.

01

AVOR-Audit

Strukturierte Analyse der Arbeitsvorbereitung: Wo entstehen Abweichungen? Was geht bei Übergaben verloren? Das Resultat ist ein konkretes Massnahmenpaket — priorisiert, umsetzbar, wirksam.

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02

Schnittstellen-Redesign

Systematische Neugestaltung kritischer Übergabeprozesse — zwischen Planung und Ausführung, zwischen Gewerken, zwischen Hierarchiestufen. Wissensverlust wird zur Ausnahme, nicht zur Regel.

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03

Nachtrags-Systematik

Nachträge entstehen nicht plötzlich — sie kündigen sich an. Wir implementieren Frühindikatoren und Routinen, die Nachtragspotenzial erkennen, bevor es zum Problem wird.

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04

Standortbestimmung

Kompakter Einstieg: Ein strukturiertes Gespräch, das Ihnen ein klares Bild gibt, wo Ihr Unternehmen steht — und welche Hebel den größten Unterschied machen. Ohne Verpflichtung, ohne Verkaufsdruck.

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Nicht aus dem Lehrbuch — aus der Praxis

23 Jahre Bauindustrie.
Erst Praktiker,
dann Autor.

Ich habe nicht über die Bauindustrie geschrieben — ich habe in ihr gearbeitet. Als Vorarbeiter, als Bauleiter, als Führungskraft. Was ich heute berate, habe ich selbst erlebt: Wissensverlust bei Personalwechsel, Nachträge, die niemand kommen sah, AVOR-Pläne, die auf der Baustelle keiner mehr kannte.

Dieses Wissen ist in mein Buch „Schnittstelle Mensch“ eingeflossen — und in jeden Auftrag, den ich seither angenommen habe.

Publikation

Schnittstelle Mensch — Navigieren im Zeitalter der künstlichen Intelligenz

Ivo Veith · 2024

Zugehörigkeit

Mitglied bei swissfuture — Schweizerische Vereinigung für Zukunftsforschung

Branchenerfahrung

23 Jahre operative Erfahrung in der Bauindustrie — vom Polier bis zur Unternehmensführung

Gedanken & Analysen

Blog

Alle Artikel →
05 Das Umsetzungs-Ökosystem
Partner & Netzwerk

Das Netzwerk

Ein Zukunftsarchitekt liefert den Entwurf. Für die Umsetzung arbeitet Ivo Veith mit einem Netzwerk spezialisierter Partner zusammen — die Visionen in messbare operative Exzellenz verwandeln. Mehrere Partner verfügen über direkte Erfahrung in der Bauindustrie und ergänzen den Ansatz mit technischer Tiefe.

Alle Partner →
Ivo Veith — Autor und Zukunftsarchitekt
05 Der Mensch dahinter

Ivo Veith

Zukunftsarchitekt • Autor • Gründer von Veith it!

Ivo Veith ist Zukunftsarchitekt, Autor und Gründer von Veith it! Er berät Bauunternehmen und Führungskräfte dort, wo 80 % der Kostenprobleme entstehen: in der Vorbereitung, an Schnittstellen, im organisationalen Lernen — nicht auf der Baustelle, sondern davor.

Sein Weg dorthin war kein akademischer. Aufgewachsen im zweisprachigen Südtirol, Handwerksmeister mit einundzwanzig, Unternehmer über zwei Jahrzehnte, danach vierzehn Jahre in der strategischen Führung eines Schweizer Baukonzerns. Veith hat die Bauindustrie von innen erlebt — als Polier, als Bauleiter, als Führungskraft. Was er heute bespricht, hat er selbst durchgelebt. Genau diese Erfahrung gibt ihm den Blick, den externe Berater ohne Branchenbiographie nicht haben.

Kein Bot. Kein Template. Kein Massenprodukt.

Ivo Veith begleitet persönlich. Jedes Gespräch, jede Begleitung, jede Publikation trägt seine Handschrift — und seine direkte Erreichbarkeit. Das ist das Gegenmodell zur Unternehmensberatung vom Fliessbandmuster.

06 Kontakt

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Die Standortbestimmung ist kein Verkaufsgespräch. Es sind 45 Minuten echte Analyse Ihrer Situation — mit jemandem, der die Bauindustrie von innen kennt.

Baubezug — kein generisches Beratungsmodell, sondern Branchenkenntnis
Persönlich erreichbar — nicht delegiert an Assistenz oder Chatbot
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